Noir Stimmung. Schwarz & Weiß. Boudoir

Den Begriff „NOIR“ habe ich von „Film Noir“ entliehen. Die Wurzeln dieses Genres liegen im deutschen expressionistischen Stummfilm und der US-amerikanischen Hardboiled-Kriminalliteratur der 1920er und 1930er Jahre. Dementsprechend sind die Filme der klassischen Ära üblicherweise durch eine von starken Hell-Dunkel-Kontrasten dominierte Bildgestaltung gekennzeichnet. Ich hatte die Idee zu einer speziellen, sinnlichen Portraitserie.

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Hier nun durfte das erste und wohl auch das einzige mal in meinem Studio geraucht werden. Mir gefällt dieses Portrait ganz gut, auch wenn ich den Geruch nicht mag.

Das Gegenteil von „noir“ ist wohl die „Boudoir Photography“.

Ein Boudoir bezeichnete ursprünglich einen kleinen, in der Regel elegant eingerichteten Raum, in den sich die Dame des Hauses zurückziehen konnte.

Doch was ist Boudoir-Fotografie?

Ehrlich? Ich hatte keine genaue konkrete Vorstellung was das ist, doch als FotoGenre begegnete es mir immer wieder. Darum wollte ich es auch mal probiere.

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Es war Aufwand/Arbeit mein Studio umzubauen – doch ich wollte genau diese Stimmung in meinen Fotos haben – und, ist es mir gelungen ein wenig Bodouir-Stimmung zu erzeugen?

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